Bootstour in St. Lucia

Gefährliches Wellenspringen im Indischen Ozean

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Destination

Die Republik Südafrika ist etwa 12.000 km von Berlin entfernt. Sie liegt ganz im Süden Afrikas und ist sowohl vom Indischen Ozean als auch vom Atlantischen Ozean umgeben. Das Land kann mit vielfältigen Landschaften (z.B. Drakensberge, Kalahari-Wüste ) und einer einzigartigen Tier- und Pflanzenwelt auftrumpfen. Aber auch kulturell ist es aufgrund seiner Geschichte sehr interessant.

Overland

Die „South African Explorer„-Tour ist sicher eine der beliebtesten Reisetouren bei ⇒ Nomad Africa Adventure Tours. In knapp drei Wochen kann man einen ersten Eindruck von Südafrika gewinnen. Die Tour führt von Johannesburg zum Kruger National Park und von dort aus weiter nach Swaziland. Danach geht es an der Küste entlang bis Durban. In den Drakensbergen und Lesotho ist dann Wandern angesagt. Anschließend geht es vorbei am Addo Elephant National Park erneut Richtung Meer. Schließlich folgt man der Garden Route bis Kapstadt, wo man seinen Aufenthalt unbedingt noch individuell verlängern sollte.

Die Tour kann in beide Fahrtrichtungen gebucht werden. Zudem hat man die Wahl zwischen der Unterbringung in festen Unterkünften oder der Unterbringung in Zelten. Als ich die Tour gemacht habe, war die Gruppe diesbezüglich gemischt, was aber überhaupt gar kein Problem war. Denn spätestens, wenn der Hunger ruft, müssen eh alle zum Truck und sammeln sich dort, um über Gott und die Welt zu plaudern. Das Essen war übrigens immer sehr lecker! Mittags gab es häufig nur einen kleinen Snack, aber abends wurde in der Regel herzhaft und deftig gekocht.

Alles in allem habe ich auf dieser Tour durchweg positive Erfahrungen gesammelt und empfehle sie daher gern weiter. Wie so oft hängt das individuelle Erlebnis aber sicher auch von den Reiseleitern und den anderen Reiseteilnehmern ab.

Unterkunft

Shonalanga
Mc Kenzie Street, St Lucia
KwaZulu-Natal, Südafrika
www.shonalanga.net

Das Shonalanga ist ein gemütliches, eher kleines Hotel. Mein Zimmer war jedoch großzügiges mit Kühlschrank, Wasserkocher, sauberem Bad und sogar einem kleinen Balkon.

Hotelzimmer
Shonalanga Lodge

[Werbung unbeauftragt & unbezahlt / Markennennung / Verlinkung]

Leider heißt es heute schon „Auf Wiedersehen, Swaziland!“, denn wir fahren zurück nach Südafrika, in den Küstenort Santa Lucia. Bereits unseren Lunch-Stopp verbringen wir nur wenige Minuten vom Meer entfernt. Und obwohl wir keine Badesachen anhaben, hüpft immerhin die Hälfte von uns (mehr oder weniger in voller Montur) in den Indischen Ozean. Wir springen den Wellen entgegen, lassen uns auf der Oberfläche treiben und genießen die Sonnenstrahlen auf unserer Haut.

Als wir uns endlich vom Meer trennen können, spricht uns ein Südafrikaner an und fragt, ob wir lebensmüde wären. Wir verstehen nicht ganz, worauf er hinauswill. Er erklärt uns, dass hier eine recht starke Strömung herrsche. Noch gefährlicher seien aber die Krokodile und Haie. Um seinen Argumenten Ausdruck zu verleihen, erkundigt er sich, ob wir außer uns irgendwen im Wasser gesehen hätten. Öh, nö, hatten wir nicht. Wir hatten darüber aber auch nicht nachgedacht. Um ehrlich zu sein, nahm ich an, dass es hauptsächlich rund um Kapstadt Haie geben würde. Jedenfalls hatte ich von dortigen Haiangriffen oder Haisichtungen immer mal wieder etwas gelesen. Aber gut, der Mann muss es ja wissen. Er erzählt uns auch, dass im nahegelegenen St.-Lucia-See Krokodile leben. Da der See durch die Wetland Narrows mit dem Indischen Ozean verbunden ist, könnten sich die Krokodile also hierher verirren. Gruselig!

Hippo-Action im iSimangaliso-Wetland-Park

Am späten Nachmittag nehmen wir an einer rund dreistündigen Bootsfahrt auf der Lagune teil, um Krokodile und Nilpferde zu beobachten. Dabei werden wir von einem sehr freundlichen Guide begleitet, der viel erklärt und den Fotoverrückten immer genügend Zeit lässt bzw. sozusagen noch einmal das Boot drehen lässt, so dass alle eine tolle Sicht haben. Tatsächlich sehen wir wirklich viele Hippos und auch einige Krokodile. Natürlich ist es immer ein bisschen Glück, ob man die Hippos nur beim Faulenzen erwischt oder auch welche in Aktion beobachten kann.

Auf dem Weg nach St. Lucia
Straßenschild
Bootstour in St. Lucia
Krokodil
Bootstour in St. Lucia
Nilpferd an Land
Bootstour in St. Lucia
Nilpferde an Land
Bootstour in St. Lucia
Nilpferd im Wasser
Bootstour in St. Lucia
Vogel
Bootstour in St. Lucia
Zwei Nilpferde
Bootstour in St. Lucia
Zwei Nilpferde
Bootstour in St. Lucia
Drei Nilpferde
Hast du dich auf einer deiner Reisen auch schon einmal in vermeintliche (Lebens)Gefahr begeben? 
Dann erzähl mir doch von deinen Erlebnissen und lass eine Flaschenpost da! 

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1 Kommentar

Zauberlehrling3 22. September 2013 - 13:50

o.O Bist du verrückt?? Bloß gut, dass dein Schutzengel so gut auf dich aufgepasst hat!! Glück muss man haben. Nun gut, in Zukunft wird dieser Teil des Indischen Ozeans also nur von außen betrachtet. 😉

Antworten

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