Nachdem sich » gestern Geist und Körper auf der langen Fahrt erholen konnten, geht es nun zum Wandern in den Royal Natal Nationalpark in den Drakensbergen. Dabei werden wir zunächst in die Geschichte der San (Buschmänner) eingeführt und erfahren so einiges über deren Malereien: Welche Tiere und Aktionen sind dargestellt? Wie alt sind die Bilder? Wir bestaunen über 1000 Jahre alte Felszeichnungen von Leoparden, Jägern und Büffeln. Auch dürfen wir der interessante Klicksprache lauschen.
Im Anschluss darf individuell gewandert werden. Wunschziel aller sind die Tugela Falls, die zweithöchsten Wasserfälle der Welt. Aber wenn ich ehrlich bin, glaube ich nicht daran, dass ich dort ankommen werde, denn der Tugela Gorge Walk ist 14 km lang und dauert laut unserem Guide Collin fast sechs Stunden. Dennoch mache ich mich wenigstens auf den Weg und genieße die Landschaft. Am Ende schaffe ich es natürlich nicht bis zu den Wasserfällen, aber das ist gar nicht schlimm, denn die Wanderung war trotzdem sehr schön.
Destination
Die Republik Südafrika ist etwa 12.000 km von Berlin entfernt. Sie liegt ganz im Süden Afrikas und ist sowohl vom Indischen Ozean als auch vom Atlantischen Ozean umgeben. Das Land kann mit vielfältigen Landschaften (z.B. Drakensberge, Kalahari-Wüste ) und einer einzigartigen Tier- und Pflanzenwelt auftrumpfen. Aber auch kulturell ist es aufgrund seiner Geschichte sehr interessant.
Overland
Die „South African Explorer„-Tour ist sicher eine der beliebtesten Reisetouren bei ⇒ Nomad Africa Adventure Tours. In knapp drei Wochen kann man einen ersten Eindruck von Südafrika gewinnen. Die Tour führt von Johannesburg zum Kruger National Park und von dort aus weiter nach Swaziland. Danach geht es an der Küste entlang bis Durban. In den Drakensbergen und Lesotho ist dann Wandern angesagt. Anschließend geht es vorbei am Addo Elephant National Park erneut Richtung Meer. Schließlich folgt man der Garden Route bis Kapstadt, wo man seinen Aufenthalt unbedingt noch individuell verlängern sollte.
Die Tour kann in beide Fahrtrichtungen gebucht werden. Zudem hat man die Wahl zwischen der Unterbringung in festen Unterkünften oder der Unterbringung in Zelten. Als ich die Tour gemacht habe, war die Gruppe diesbezüglich gemischt, was aber überhaupt gar kein Problem war. Denn spätestens, wenn der Hunger ruft, müssen eh alle zum Truck und sammeln sich dort, um über Gott und die Welt zu plaudern. Das Essen war übrigens immer sehr lecker! Mittags gab es häufig nur einen kleinen Snack, aber abends wurde in der Regel herzhaft und deftig gekocht.
Alles in allem habe ich auf dieser Tour durchweg positive Erfahrungen gesammelt und empfehle sie daher gern weiter. Wie so oft hängt das individuelle Erlebnis aber sicher auch von den Reiseleitern und den anderen Reiseteilnehmern ab.
Unterkunft
Leider habe ich den Namen der Unterkunft vergessen. Es war eine große Anlage mit großzügig geschnittenen Zimmern. Highlight war ein beheizter Innenpool, der von uns in den Abendstunden gern genutzt wurde.